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Aashwamedh - Ayurvedische Produkte

Bist du was du isst? Oder was du verdaust?

Ein Grundsatz in der ayurvedischen Ernährungslehre besagt: "Du bist das, was Du verdaust". Verkürzt kann man sagen: Ist unsere Verdauung stark und im Gleichgewicht werden alle unsere Körpergewebe genährt und Giftstoffe ausgeschieden. Das Verdauungskonzept in der ayurvedischen Lehre ist jedoch um einiges vielschichtiger.

Das Verdauungskonzept in der ayurvedischen Lehre

Die Verdauung spielt im Ayurved eine große Rolle: Unzähligen Möglichkeiten, die Ayurved zur Unterstützung der Verdauung empfiehlt, sind ein Indiz für die große Bedeutung dieses Konzepts im Ayurved. Das allgemeine Verständnis von Verdauung entspricht allerdings bei weitem nicht dem, was Ayurved unter Pachan versteht. Das Wort „Verdauung“ ist lediglich eine Notübersetzung des Sanskrit-Begriffs „Pachan“.

Nach der allgemeinen Auffassung geht es bei Verdauung um die Zerkleinerung der Nahrung und die Aufnahme der Nährstoffe im Verdauungstrakt. Die Ausscheidung am Ende des Verdauungstraktes ist der abschließende Schritt der Verdauung.

*Pachan

Pachan bezieht sich im Gegensatz dazu nicht nur auf die Nahrung, sondern deckt zusätzlich unterschiedliche Ebenen und Prozesse der Transformation im ganzen Körper, im Geist und in der Seele ab. Durch die Gleichsetzung von Pachan mit Verdauung geht in dieser ungenauen Übersetzung viel von seiner praktischen Bedeutung verloren. Pachan hat viele Teilgebiete. So bezieht sich beispielsweise, Aahar Pachan auf die Verdauung der Nahrung, Shtoola Pachan auf die grobe Transformation im Magen und Sookshma Pachan auf den Stoffwechsel und darüber hinausgehende Prozesse. Es geht also bei Pachan um viel mehr als die bloße Verdauung im Verdauungstrakt und die abschließende Ausscheidung.

Agni

In Bezug auf die Verdauung gibt es im Ayurved das besondere Konzept des Agni, auch **pachataha genannt. Agni ist das Feuer oder die Kraft/Energie, die benötigt wird, um Transformationsprozesse zu vollziehen. Um Nudeln zu kochen, braucht man eine Energiequelle – Feuer/Wärme. Gleichermaßen braucht der Körper für die Verdauung oder den Stoffwechsel ausreichend Energie oder Agni. Es gibt im Ayurved vielerlei Empfehlungen, wie das Agni in Schwung gebracht, unterstützt und gefördert werden kann. Ein gutes, gleichmäßiges Agni verwertet effizient und hält Körper und Geist wach, unbeschwert und lebendig.

5 Elemente

Um den Kreis zu schließen, kehren wir zurück zum Ursprung – zur Lehre der fünf Elemente im Ayurved. Der Mensch ist, ebenso wie alles andere in der Natur, aus den 5 Elementen geschaffen. Die 5 Elemente im Menschen müssen regelmäßig versorgt werden. Das heißt, der Mensch braucht nicht nur Nährstoffe zum Leben, sondern auch die Eigenschaften der Elemente um seine Natur (Prakruti) aufrecht zu erhalten. Auch die Wahrnehmungen der Sinne, des Geistes und der Seele werden aufgenommen, reifen und werden Teil unseres Wissens. Ohne Energie (Agni) oder Kraft können diese Prozesse genauso wenig stattfinden wie die Verdauung der Nahrung. Wenn wir im Ayurved also von den unzähligen Möglichkeiten zur Unterstützung der „Verdauung“ reden, dann ist eigentlich Pachan in seinem ganzen Bedeutungsumfang oder seinen Teilgebieten gemeint.

Die AASHWAMEDH-Produktreihe bietet 6 „Verdauungshelfer“:

  • ALOE VERA-ELIXIER Lebenskraft: Aus gegorenem AloeVera Gel, das frisch geschält und mit Honig, Rohrzucker, Wasser und Kräuter angesetzt wird, unterstützt das Elixier die Leber und die Sekretion der Verdauungssäfte. Es wird vor dem Essen getrunken.

  • AGNI-DEEPAN (die Gewürz-Pastille): eine feurige Gewürzmischung u.a. mit Steinsalz, Ingwer, Kreuzkümmel und zwei Pfeffersorten. Die direkte Wirkung auf das Agni geht einher mit einem kräftigem und intensivem Geschmack. Die Gewürz-Pastille wird zu den Mahlzeiten gegessen. Wem sie zu feurig schmeckt, kann sie auch mit Wasser einnehmen.

  • INGWER-ELIXIER Lebensfeuer: Aus gegorenem Ingwersaft zubereitet, unterstützt das Elixier auf sehr bekömmliche Weise aber dennoch direkt, schnell und ganz unmittelbar das Agni im Magen. Die sich ausbreitende Wärme des Elixiers wirkt gut zum Beispiel gegen Völlegefühl und Blähungen, die durch ein zu schwaches Agni entstanden sind. Das Ingwer-Elixier wird nach einer Mahlzeit getrunken.

  • TAMBUL: eine Fenchelkörnermischung, die beruhigend und ausgleichend auf Magen und Mundhöhle wirkt. Sie wird nach einer Mahlzeit oder auch mal zwischendurch gekaut. Der Fenchel beruhigt den Magen und erfrischt den Mund.

  • AMLA-MUS (AMLA-PLUS als Tablette): Das klassische Chyavanprash als Fruchtmus oder Tablette ist mit der reichhaltigen Amlafrucht nicht nur eine geschätzte Quelle für die Eigenschaften aller 5 Elemente, sondern unterstützt mit seiner traditionellen Gewürz- und Kräutermischung auch die anderen zwölf Agnis im ganzen Körper. Die Gewürze und Kräuter helfen Körper, Geist und Seele nicht nur die Nährstoffe, sondern auch die Eigenschaften der Elemente aus der richtigen Quelle zu beziehen. Aus dem Grund sind das Amla Mus und Amla-Plus auch als Verjüngungsmittel nach der Rezeptur von Chyavan bekannt.

  • TRIPHALA: ein Kräuterpressling mit einer Fruchtmischung der 3 Früchte – Amalaki, Bhibhitaki und Haritaki. Triphala unterstützt auf vielerlei Weise die Reinigungs- und Ausscheidungsfunktionen des Körpers

 

*Pachan heisst je nach Kontext: „kochen, reifen, eine Entwicklung (im Verständnis), die Perfektion, Erfüllung erleben.“

**Pachatah heisst je nach Kontext: „Feuer, Sonne oder die Gottheit Indra.“